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Die Bauarbeiten an der Bachtelstrasse sind ein eindrückliches Beispiel dafür, dass nach Abschluss eines Projekts rund 90 % der erbrachten Bauleistungen nicht mehr sichtbar sind.

Die Bachtelstrasse ist bereits heute – und künftig noch verstärkt – eine zentrale Versorgungsader für Strom, Wasser, Abwasser, Internet/TV sowie neu auch Fernwärme.

Damit diese «unsichtbare Versorgungsader» auch in Zukunft zuverlässig genutzt werden kann, sind umfangreiche Bauarbeiten in Tiefen von über vier Metern erforderlich. Im Bereich des Lendenbachs werden die Leitungen aus Platzgründen sogar unter dem Bach hindurch verlegt – mittels Horizontalpressbohrung.

Die Herausforderung besteht darin, die bestehende Infrastruktur während des laufenden Betriebs aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die neuen Leitungen zu erstellen. Dies erfordert eine vorausschauende Planung sowie eine sorgfältige Abstimmung der provisorischen Massnahmen.

Die Verkehrsumleitungen sind die «spürbaren» Auswirkungen, die eine solche Baustelle mit sich bringt.

Da jedoch nicht nur der Verkehr weiterhin fliessen muss, sondern auch die Versorgung der umliegenden Quartiere mit Strom, Wasser sowie Internet/TV möglichst unterbruchsfrei gewährleistet werden soll, sind eine sorgfältige Etappierung der Bauarbeiten sowie umfangreiche provisorische Massnahmen erforderlich.

Ebenso muss neben der Versorgung auch die Entsorgung – insbesondere Abwasser, Kehricht- und Grünabfuhr – jederzeit sichergestellt bleiben.

Das Zusammenspiel aller Beteiligten ist entscheidend für den Erfolg eines solchen Strassen- und Werkleitungsprojekts. Schnittstellen in Planung und Ausführung müssen frühzeitig definiert werden, damit eine effiziente und möglichst fehlerarme Umsetzung gewährleistet ist.

Derzeit werden in den letzten beiden Etappen die Versorgungs- und Entwässerungsleitungen erstellt. Anschliessend folgen das Versetzen der Abschlüsse sowie der Einbau der Asphaltbeläge.

Der Abschluss der Bauarbeiten ist für Herbst 2026 vorgesehen.