Die Oskar-Bider-Strasse ist eine Quatierstrasse mit gemässigtem Verkehrsaufkommen in Dübendorf. Der schlechte Zustand des Belages und der Randabschlüsse war Auslöser für die Sanierung der Strasse im Bereich von der Usterstrasse bis zur Unterführung an der Churfirstenstrasse.
Im Ausgangszustand wurde der Bereich von der Usterstrasse bis zur Glärnischstrasse mit beidseitigem und im Bereich bis zur Unterführung mit einem Trottoir geführt. Diese Aufteilung liess wenig Platz für Grünraum. Die Entwässerung der Strasse und des Trottoirs wurde klassisch über Einleitung in die öffentliche Kanalisation gelöst.


Mit der Strassensanierung wurde das Prinzip der Schwammstadt angewendet. Dieses Konzept sieht vor, möglichst viel des anfallenden Regenwassers vor Ort aufzunehmen und zu speichern. Dadurch kann das Stadtklima verbessert und die Kanalisation entlastet werden.
Zur Umsetzung des Prinzips wurden verschiedene Massnahmen getroffen. Die Strasse wurde verschmälert, es wird nur noch ein Trottoir angeboten. Dadurch wurde Platz für insgesamt 21 Bäume geschaffen. Die Bäume wurden in spezielles mehrschichtiges Baumsubstrat gebettet, um optimale Wachstumsbedingungen im Strassenraum zu schaffen.
Die Randsteine im Bereich der Grünflächen wurden mit besonderen offenen Elementen versehen, um das anfallende Regenwasser von der Strasse in die Grünflächen abzuleiten. Ebenfalls wurden die Pflästerungen mit sickerfähigen Steinen erstellt, um auch auf diesen Flächen das anfallende Wasser aufzunehmen.


Zusätzlich wurde ein «Pocket Park» erstellt, eine Begegnungszone mit Sitzgelegenheiten und gestaltetem Grünraum. Die begeh- und befahrbaren Flächen wurden mit sickerfähigen Festkies erstellt.
Für die Bauarbeiten wurde die Strasse für den Durchgangsverkehr gesperrt, dadurch konnte ein reibungsloser Bauablauf gewährleistet werden. Gleichzeitig mit der Strassensanierung wurden das Stromnetz erneuert und Arbeiten an der Wasserleitung vorgenommen.
Die Abschlussarbeiten werden fertig gestellt, sobald es das Wetter zulässt.