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Sanierung Wässeristrasse Hinwil

Strassensanierung inklusive Entsorgung der schlackenhaltigen Fundationsschicht

Die Entsorgung der schlackehaltigen Fundationsschicht konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Danach stand die Sanierung der Strasse im Vordergrund.

Um den Verkehrsfluss auf der Wässeristrasse so wenig wie möglich zu stören, wurden die Fundations- und die Tragschicht in zwei Etappen eingebaut. So konnte der Verkehr im Einbahnregime aufrechterhalten bleiben. Das Einbringen der neuen Fundationsschicht benötigte zwei Wochen. Anschliessend folgte der Einbau der Tragschicht. In der Fahrbahnmitte wurde, bedingt durch die Etappierung, eine Längsfuge vorgesehen.

Eine Längsfuge war für die Binder- und Deckschicht keine Option. Es wurde schon in der Projektierung entschieden, dass aus Qualitätsgründen nur ein fugenloser Einbau der Binder- und Deckschickt in Frage kommt. Hierfür war eine Vollsperrung der Wässeristrasse notwendig. Da es sich bei der Wässeristrasse um eine stark befahrene Strasse, in einem lebendigen Industriegebiet handelt, welche auch an Samstagen rege genutzt wird, wurde die Vollsperrung und somit der Binder- und Deckschichteinbau für einen Sonntag vorgesehen.

Eine Vollsperrung, vor allem in einem beliebten Industriegebiet, bedingt eine vorausschauende Planung. Die Anstösser und das umliegende Gewerbe wurden zwei Monate im Voraus informiert. Ihnen wurden drei mögliche Sonntage für den Einbau genannt. So konnte das Gewerbe ihre Anlässe frühzeitig Planen und eine Überschneidung vermeiden.

Der angestrebte Termin der Vollsperrung musste aufgrund der schlechten Witterung um eine Woche verschoben werden. Was sich gelohnt hat. Eine Woche später waren die Bedingungen für den Einbau gut und so wurde die Wässeristrasse von Samstagabend 21.00 Uhr bis Montagmorgen um 05.30 Uhr gesperrt.

Für einen speditiven Einbau der 9.0 m breiten Strasse, welche ein Dachgefälle aufweist, waren zwei Belagsfertiger im Einsatz. Durch die kurze Distanz von knapp 500 m bis zum Belagswerk, stellte die Versorgung der zwei Fertiger kein Problem dar. Der Belagseinbau mit dem Zusammenspiel der Belagslieferung durch die Lastwagen, dem Einbau des Belages durch die Fertiger und das Verdichten durch die Walzen sind eindrücklich in der Drohnenaufnahme zu sehen.

Für die Beschleunigung der Bauarbeiten wurde ein Einbahnregime mit dem Busbetrieb im Gegenverkehr gewählt. Mit dem gewählten Verkehrskonzept konnte die Bauzeit von sieben auf fünf Monate reduziert werden. Eine Ausführung mit Aufrechterhaltung des Gegenverkehrs hätte – aufgrund der kleineren Bauetappen – eine Bauzeit von rund sieben Monate erfordert.

Referenz